Vielen Dank

  • Für das gute Ergebnis im ersten Wahlgang bin ich sehr dankbar. Das war ein wichtiger erster Schritt, die Entscheidung ist aber noch komplett offen und fällt erst in der Stichwahl am 3. Mai.

 

  • Ein Bürgermeister braucht Führungserfahrung und Verwaltungskompetenz, beides bringe ich als Geschäftsführer eines großen Verbandes mit. Mein Vorgänger auf diesem Posten war übrigens Thomas Keck.

 

  • ⁠Ich bin parteilos aus Überzeugung. In der Kommunalpolitik sollten das beste Argument und das Allgemeinwohl entscheidend sein. Meine Unabhängigkeit ist eine wichtige Grundlage für eine gute Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Verwaltung.

 

  • ⁠Meine Wurzeln liegen auf den Härten, seit vielen Jahren lebe ich aber nebenan, in Tübingen. Damit bringe ich als Bürgermeister die perfekte Mischung aus Nähe und Distanz mit. Ich kenne die Region und werde ein Bürgermeister für alle Teilorte sein und keinen vor dem anderen bevorzugen oder benachteiligen.

Miteinander auf den Härten

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Wankheim, Mähringen, Kusterdingen, Jettenburg und Immenhausen,

am 03.Mai in der Stichwahl wählen Sie einen neuen Bürgermeister. Ich bin überzeugt, dass ich mit Herz und Sachverstand sowie mit neuen Impulsen die Zukunft dieser großartigen Gemeinde gemeinsam mit Ihnen gestalten kann. Daher bewerbe ich mich um das Amt des Bürgermeisters.

Idyllisch auf einem Hochplateau zwischen Tübingen und Reutlingen gelegen, umgeben mit viel Natur, Streuobstwiesen am Fuße der Schwäbischen Alb stellen die Härtengemeinden eine lebens- und liebenswerte Heimat für alle Generationen dar.

Denn „Miteinander auf den Härten“ – das ist weit mehr als fünf Teilorte, in denen man wohnt oder arbeitet. Es ist ein starkes Gefühl von Tradition, Identität und tiefer Verbundenheit mit unserer Natur. Und zugleich steht es für den Mut, Neues anzupacken: für Fortschritt, für Innovation und für Offenheit im Denken wie im Handeln.

Egal ob Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, in Wankheim, Mähringen, Jettenburg, Immenhausen oder Kusterdingen leben, jeder Ort hat seine eigene Seele, seine eigene Tradition und spendet seine ganz eigene Identität für die Menschen, die ihn lebendig machen. Diese Vielfalt ist ein großer Schatz und soll auch in Zukunft so bleiben. Denn die Herausforderungen sind groß, die Potenziale und Chancen aber auch.

Ich bin überzeugt, dass die Härten-Gemeinden miteinander mehr können: mehr generationengerechte Finanzen, mehr Klima- und Umweltschutz, mehr Mobilität für alle, mehr familienfreundliche Kommunalpolitik, mehr bezahlbaren Wohnraum, mehr Freizeitangebote und mehr Förderung unserer Gewerbetreibenden.

Ich trete als unabhängiger Kandidat an, weil ich glaube, dass gute Kommunalpolitik sich immer an der besten Lösung und am Allgemeinwohl orientieren sollte. Ich bringe mehrere Jahre Verwaltungs- und Führungserfahrung in unterschiedlichen Bereichen mit.

Mit Fachkompetenz, Gestaltungswillen, Engagement, Fleiß und Schaffenskraft bewerbe ich mich um das Amt des Bürgermeisters. Parteilos und unabhängig bitte ich um Ihr Vertrauen- und um Ihre Stimme.

Ihr Marc Roth

Über mich

Über mich

Ich kandidiere als unabhängiger Bewerber für das Amt des Bürgermeisters – parteilos, überparteilich vernetzt und mit klarer kommunalpolitischer Erfahrung.

Seit 2023 bin ich Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes Reutlingen-Tübingen. In dieser Funktion trage ich die Verantwortung für die Organisation und Verwaltung von über 8.000 Mitgliedern sowie für ein engagiertes Team. Die tägliche Arbeit erfordert strukturiertes Management, rechtliche Expertise, wirtschaftliches Verantwortungsbewusstsein und ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen in unserer Region.

Zuvor war ich von 2020 bis 2024 als Büroleiter im Landtag von Baden-Württemberg für den Landtagsabgeordneten Norbert Knopf (Grüne) tätig. Dort lagen die Schwerpunkte meiner Arbeit insbesondere in der Finanz- und Sozialpolitik des Landes. Diese Tätigkeit hat mir tiefe Einblicke in parlamentarische Abläufe, Gesetzgebungsverfahren und Verwaltungsstrukturen auf Landesebene verschafft.

Durch meine Arbeit im Landtag verfüge ich über eine breite überparteiliche Vernetzung auf Landes- und Bundesebene. Als Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes bin ich zudem eng mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Region im Austausch und pflege insbesondere gute Kontakte zu den Rathausspitzen der Nachbarstädte Reutlingen und Tübingen.

Schon immer war mir die Verbindung von praktischem Können und theoretischem Wissen wichtig. Vor meinem Studium absolvierte ich eine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer, die ich 2008 als jahrgangsbester Geselle der Kreishandwerkerschaft Reutlingen abschloss.

Darüber hinaus bin ich gelernter Speditionskaufmann. Von 2011 bis 2012 verbrachte ich im Rahmen eines Arbeitsvisums ein Jahr in Kanada und arbeitete unter anderem bei einer Spedition in Vancouver. Nach einer beruflichen Station bei der Spedition Dachser in Hamburg kehrte ich 2013 aus Heimatverbundenheit in die Region zurück.

An der Universität Tübingen studierte ich Geschichtswissenschaft und schloss das Studium mit dem Bachelor ab.

Ich wurde am 19. Juni 1987 in Kusterdingen geboren. Seit 2013 lebe ich in Tübingen, seit 2024 gemeinsam mit meiner Freundin.

In meiner Freizeit treibe ich viel Sport – besonders das Rennradfahren und Rudern begeistern mich. Ebenso wichtig sind mir meine Familie, meine Freunde, die Arbeit auf dem Gütle sowie das Entdecken neuer Kulturen.

LEBEN UND MITEINANDER

LEBEN UND MITEINANDER

BILDUNG, BETREUUNG UND GESUNDHEIT

Kindern gehört die Zukunft. Als Bürgermeister werde ich mich daher für eine bedarfsgerechte, verlässliche und kindgerechte Bildung, Erziehung und Betreuung einsetzen. Ich werde alle Anstrengungen unternehmen, um qualifizierte pädagogische Fachkräfte zu gewinnen und dauerhaft zu binden. Dabei ist mir eine partnerschaftliche und wertschätzende Zusammenarbeit mit dem bestehenden Personal besonders wichtig.

Die Arbeit unserer Erzieherinnen und Erzieher verdient Anerkennung und Respekt. Ich werde mich dafür einsetzen, zusätzliche Freiräume zu schaffen, etwa durch den Abbau unnötiger bürokratischer Aufgaben und Anforderungen. Betroffene möchte ich zu Beteiligten machen und sie aktiv in Entscheidungsprozesse einbeziehen.

Vereine können sich aktiv in die Umsetzung der Ganztagsbetreuung einbringen, etwa als externe Partner für Nachmittags-, Bewegungs- und Freizeitangebote. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Ganztagsbetreuung möchte ich daher gezielt das Gespräch mit unseren Vereinen suchen. Durch die Beteiligung solcher Partner können kulturelle, sportliche und künstlerische Angebote entstehen, die die individuellen Talente und Interessen der Kinder fördern. Gleichzeitig eröffnet sich für unsere Vereine die Chance, junge Menschen früh für ihre Angebote zu begeistern und damit auch wichtige Nachwuchsarbeit zu leisten.

Eine lebenswerte Gemeinde lebt nicht zuletzt von einer verlässlichen Gesundheitsversorgung. Als Bürgermeister werde ich mich daher dafür einsetzen, dass sowohl unsere Hausarztpraxis in Wankheim als auch unsere beiden Hausarztpraxen in Kusterdingen dauerhaft gesichert und weiter gestärkt werden. Eine gute Erreichbarkeit spielt dabei, insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, eine zentrale Rolle. Ich werde bestehende Parkmöglichkeiten erhalten und weitere Parkplätze für Patientinnen und Patienten bedarfsgerecht ausbauen, damit insbesondere die Situation im Bereich der Volksbank in Kusterdingen verbessert wird.

Damit unsere Gemeinde auch künftig arztfreundlich bleibt, werde ich unsere Ärztinnen und Ärzte bei Bedarf aktiv bei der Suche nach geeigneten Praxisräumen unterstützen. Die Gemeinde soll damit auch attraktiv für mögliche Ansiedlungen neuer Arztpraxen bleiben. Darüber hinaus möchte ich das erfolgreiche Bürger-Auto fortführen und bei Bedarf ausweiten, damit insbesondere ältere und kranke Menschen weiterhin zuverlässig zu Arztterminen, zur Apotheke oder zu anderen wichtigen Erledigungen gelangen können.

Miteinander auf den Härten- Bildung und Betreuung heißt für mich:

KULTUR, SPORT UND FREIZEIT

KULTUR, SPORT UND FREIZEIT

kultur-und-sport

Als Bürgermeister werde ich unsere Sportvereine jederzeit unterstützen. Denn die hohen Mitgliederzahlen in unseren beiden Sportvereinen, dem TSV Mähringen und dem TSV Kusterdingen, zeugen nicht nur für das breite sportliche Angebot, sondern sie sind auch Orte für soziale Kontakte, Gemeinschaft und Integration.

Alle Menschen in unseren Teilgemeinden sollen die Möglichkeit haben, Sport in ihrer jeweiligen Lieblingsform auszuüben. Kinder sollen spielen, toben und sich gerne bewegen. Als Bürgermeister werde ich daher dafür sorgen, dass wir wohnortnahe und attraktive Spielplätze für unsere Kinder haben. Unsere Jugendlichen, Schulen und Kindergärten möchte ich in die Spielplatzplanung direkt einbinden. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass sie sich auf den Härten wohl und sicher fühlen und ein ausreichendes Bewegungsangebot vorhanden ist.

Kunst und Kultur sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. Ich werde die Kunst- und Kulturschaffenden aktiv unterstützen und ihre Arbeit fördern. Besonderes Augenmerk möchte ich auf die kulturelle Weiterentwicklung des Klosterhofes in Kusterdingen legen und hierzu auch einen engen Austausch mit dem gleichnamigen Förderverein suchen.

Weitere kulturell-historische Bezugsorte in all unseren Teilorten möchte ich, wo möglich, ebenfalls gezielt unterstützen. Dazu zählt für mich auch insbesondere die weitere Pflege und Sichtbarmachung des ehemaligen jüdischen Friedhofs als Gedenkort von überregionaler Bedeutung. Zudem möchte ich die wertvolle Arbeit unseres Geschichtsvereins Härten e.V. mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln fördern.

Für unsere Jugendlichen möchte ich attraktive Freizeitangebote und zentrale Treffpunkte vor Ort schaffen. Konkret werde ich die bestehenden Jugendtreffs- das „Milchhäusle“ in Kusterdingen, den „Jugendtreff“ in Mähringen sowie den „Jugendraum“ in Jettenburg- unterstützen und, wo möglich, in weitgehender Selbstverwaltung als Treffpunkte für Jugendliche auf den Härten weiter fördern. Gleichzeitig möchte ich bedarfsorientiert weitere Freizeitangebote prüfen, um den Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen vor Ort gerecht zu werden.

Miteinander auf den Härten- Kultur, Sport und Freizeit heißt für mich:

EHRENAMT UND MITEINANDER

EHRENAMT UND MITEINANDER

leben-und-miteinander

Als Bürgermeister werde ich die vielfältigen Vereine und Bürgergruppen unserer Gemeinde stärken und ein verlässlicher Partner des Ehrenamts sein. Ich werde die Anerkennungskultur für unsere Ehrenamtlichen gezielt ausbauen. Mit einem regelmäßig stattfindenden Vereinsgipfel möchte ich neue Impulse setzen und eine Form des direkten Austauschs zwischen Vereinen, Bürgerschaft und Gemeindeverwaltung etablieren.

Unsere Freiwillige Feuerwehr mit ihren Abteilungen vor Ort ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gemeinde und wir können stolz auf die überragende Einsatzbereitschaft und die enorme Leistungsfähigkeit unsere Feuerwehr sein. Als Bürgermeister werde ich sicherstellen, dass sie weiterhin die notwendigen Ressourcen, Ausbildungen und Ausrüstungen erhält, um effektiv und sicher arbeiten zu können.

Besonders am Herzen liegen mir unsere Musikvereine, die seit Jahrzehnten das kulturelle Gesicht unserer Gemeinde prägen. Die Pro-Musica-Auszeichnungen für die Dorfmusikanten Jettenburg (2025) und für den Musikverein Kusterdingen (2024) zeigen das hohe musikalische Niveau und die lebendige Tradition auf den Härten. Ich werde Musikvereine, Gesangschöre und Liederkränze unterstützen und ihnen regelmäßig eine Bühne bieten. Da mein Großvater Rolf Benz der letzte Dirigent des inzwischen nicht mehr bestehenden Spielmannszuges unserer Freiwilligen Feuerwehr war, ist es mir ein persönliches Anliegen, gemeinsam mit den örtlichen Vereinen und den Freiwilligen Feuerwehren auszuloten, ob eine grundsätzliche Wiederbelebung des Spielmannszuges möglich sein könnte.

Ebenso wichtig sind die Brauchtumsvereine, wie der Schwäbische Albverein mit seiner Trachtengruppe oder unsere Fasnetsvereine. Sie fördern Heimatbewusstsein und erhalten Bräuche und historisches Wissen.

Der demografische Wandel stellt unsere Härten-Gemeinden vor große Herausforderungen- eröffnet aber zugleich wertvolle Chancen. Besonders beeindruckend ist das vielfältige ehrenamtliche Engagement vieler Seniorinnen und Senioren, die ihre Lebens- und Berufserfahrung aktiv in unsere Gemeinschaft einbringen. Dieses Potenzial möchte ich gezielt stärken.

Daher werde ich die bestehende Koordinierungsstelle „Senioren und Anlaufstelle Bürgerschaftliches Engagement“ (SABE) in ihrer jetzigen Form erhalten und nach Bedarf auch mit den beteiligten Akteuren weiterentwickeln.

Als Bürgermeister möchte ich zudem persönlich das Amt des Seniorenbeauftragten übernehmen, um diesem wichtigen Bereich die notwendige Aufmerksamkeit und Verbindlichkeit zu geben.

Zugleich ist es mir wichtig, Themen wie Alterssicherung, Armut und Einsamkeit im Alter, Wohnen, Mobilität, Barrierefreiheit, soziale Angebote sowie Gesundheit und Pflege anzugehen, damit ältere Menschen in unserer Gemeinde auch künftig ein würdevolles und erfülltes Leben führen können. Dabei möchte ich noch enger mit sozialen Vereinen und Einrichtungen wie mit unseren Kirchengemeinden, dem VdK Härten, dem Förderverein Gemeindepflegehaus Härten sowie der Diakoniestation samt gleichnamigen Förderverein zusammenarbeiten.

Die Härten-Gemeinden sind eine vielfältige Kommune. Als Bürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, dass alle Bürgerinnen und Bürger- unabhängig von Herkunft oder Religion- gleiche Chancen erhalten. Vereine und ehrenamtliche Gruppen spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie Integration fördern und das Miteinander in unserer Gemeinde stärken.

Miteinander auf den Härten- Ehrenamt und Miteinander heißt für mich:

KLIMA- UND UMWELTSCHUTZ

KLIMA- UND UMWELTSCHUTZ

klima-und-umwelt

Klima- und Umweltschutz sind nicht nur Aufgaben, sondern eine gemeinsame Verantwortung. Als Bürgermeister werde ich diesen Weg konsequent weitergehen. Wir wollen die unvermeidbaren Treibhausgasemissionen in unserer Gemeinde dort, wo möglich und sinnvoll, deutlich reduzieren.


Die Härten sind eine
umweltbewusste Gemeinde. Ich werde die in der Vergangenheit ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiete, Naturschutzgebiete und Biotopvernetzungsprogramme weiter pflegen und erhalten, um den besonderen Charakter unserer Kulturlandschaft nachhaltig zu bewahren. Dazu gehört insbesondere der Schutz unserer Streuobstwiesengürtel. Hierbei ist mir auch ein enger Austausch mit unseren Obst- und Gartenbauvereinen als Profis vor Ort sehr wichtig. Ich setze mich grundsätzlich für eine verantwortungsvolle und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Flächennutzung ein.

Das nach wie vor ausgeprägte landwirtschaftliche Bewusstsein auf den Härten ist ein großer Wert. Es gründet sich auf hervorragende Böden, unsere geografische Lage, eine historisch bedeutende Viehzucht sowie auf der Schaffenskraft unserer Landwirtinnen und Landwirte selbst. Dieses Fundament möchte ich erhalten und stärken.

Der Ausbau erneuerbarer Energien schafft nicht nur Klimaschutz, sondern auch regionale Wertschöpfung- Projekte im Bereich der nachhaltigen Energieversorgung werde ich gemeinsam mit der Bürgerschaft prüfen und, wo sinnvoll, vorantreiben.

Der mögliche Ausbau eines kommunalen Wärmenetzes im Bereich Kusterdingen Nord soll in der kommenden Amtsperiode ergebnisoffen geprüft werden. Gemeinsam mit dem Gemeinderat sowie erfahrenen Projektentwicklern werde ich die Realisierbarkeit insbesondere unter den Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Effizienz sorgfältig untersuchen.

Miteinander auf den Härten- Klima- und Umweltschutz heißt für mich:

DORF- ENTWICKLUNG

DORFENTWICKLUNG

dorfentwicklung

Die Weiterentwicklung unserer Gemeinde ist mir ein besonderes Anliegen. Als Bürgermeister werde ich mich für eine nachhaltige Dorfentwicklung in allen Teilorten einsetzen, die den ländlichen Charakter auch architektonisch bewahrt und entsprechend weiterführt. Dabei lege ich Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis von Wohnraum, Grünflächen, Gewerbe und Freizeiteinrichtungen. Gemäß dem Grundsatz von 1975 sollen Wachstum und Entwicklung auch weiterhin auf alle fünf Ortschaften gleichermaßen verteilt werden.

Im Bereich Wohnungsbau werde ich weiterhin darauf achten, dass auf unseren Härten-Gemeinden keine „Überbauung“ stattfindet. Stattdessen setze ich mich für ein verträgliches Wachstum ein, bei dem Neubauten verstärkt Rücksicht auf die bauliche Umgebung nehmen sollen. Die entsprechend bestehenden Vergaberichtlinien der Gemeinde möchte ich nach Möglichkeit beibehalten, damit langfristig der örtliche Bauplatzbedarf befriedigt werden kann. Gleichzeitig sollen bestehende Potenzialflächen genutzt werden, um bezahlbaren Wohnraum für alle Lebensphasen zu schaffen. Die Innenentwicklung hat dabei Vorrang vor der Außenentwicklung, um unsere wertvollen Flächen zu schonen und nachhaltig zu nutzen.

Ich setze mich für attraktive Ortsmitten als sichtbares Zeichen lebendiger und selbstbewusster Teilorte ein. Sie tragen maßgeblich dazu bei, die lokale Identität zu bewahren, die Zukunft aktiv zu gestalten und nicht zuletzt eine verlässliche Nahversorgung sicherzustellen.

Aus diesem Grund befürworte ich die aktuellen Umgestaltungsplanungen der Kusterdinger Ortsmitte. Gemeinsam mit dem Gemeinderat werde ich das Projekt als Bürgermeister konstruktiv weiter vorantreiben. Zentrale planerische Ziele müssen eine deutlich erhöhte Aufenthaltsqualität, eine gute Erreichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger zu den dort ansässigen Händlern und Nahversorgern sowie insgesamt die Entwicklung eines Ortes sein, der zugleich modern, funktional und- insbesondere mit Blick auf das dortige Gebiet des ehemaligen „kleinen Fleckle“- als identitätsstiftend wahrgenommen wird.

Unsere Dörfer sollen zudem mehr Bänke und Bäume erhalten, sowohl zur Aufwertung des Ortsbildes als auch als wirksame Maßnahme gegen zunehmende Hitzeperioden.

Miteinander auf den Härten- Dorfentwicklung heißt für mich:

MOBILITÄT FÜR ALLE

MOBILITÄT FÜR ALLE

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In Kusterdingen soll Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen zugänglich, sicher und nachhaltig sein. Jedes Verkehrsmittel hat dabei seine eigene Berechtigung.

Radfahren und Zu-Fuß-Gehen sind umweltfreundliche und gesunde Formen der Fortbewegung. Die Mobilitätswende ist im Bereich des Radverkehrs bereits deutlich spürbar. Als Bürgermeister möchte ich die Infrastruktur auf den Härten konsequent und zugleich pragmatisch weiterentwickeln. Als täglicher Berufspendler mit dem Fahrrad zwischen Tübingen und Reutlingen kenne ich die Herausforderungen aus eigener Erfahrung. Deshalb setze ich mich für den weiteren Ausbau interkommunaler Radverbindungen ein, für das Schließen bestehender Lücken und für die Vernetzung der Strecken zu attraktiven Rundwegen.

Dazu gehört auch, Wirtschafts-, Feld- und- wo sinnvoll- Waldwege zu befestigen, um sie für Radfahrerinnen und Radfahrer, Sporttreibende sowie für die landwirtschaftliche Nutzung besser nutzbar zu machen.

Den ÖPNV möchte ich bedarfsgerecht und vernetzt verbessern und ich setze mich für eine bessere Taktung für den interkommunalen Busverkehr zwischen unseren Dörfern ein. Für diejenigen, die auf das Auto angewiesen sind, möchte ich als Bürgermeister insbesondere in allen Teilorten bestehende Parkplätze erhalten. Wo noch nicht eingeführt, setze ich mich innerorts flächendeckend für Tempo 30 ein. Gleichzeitig möchte ich in die Straßenverkehrsinfrastruktur investieren, damit unsere Straßen in einem ordentlichen und zukunftsfähigen Zustand bleiben.

Eine inklusive Gemeindeentwicklung bedeutet für mich, dass alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von körperlichen Einschränkungen gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilhaben und sich möglichst barrierefrei von A nach B bewegen können.

Als Bürgermeister möchte ich gezielt in barrierefreie Infrastrukturen investieren, um die Mobilität und Selbstständigkeit von Menschen mit Handicap nachhaltig zu verbessern.

Miteinander auf den Härten- Mobilität für alle heißt für mich:

WIRTSCHAFT, VERWALTUNG UND FINANZEN

WIRTSCHAFT, VERWALTUNG UND FINANZEN

GENERATIONENGERECHTE FINANZEN

Kusterdingen steht vor großen Herausforderungen. Wir müssen eine finanzielle Grundlage schaffen, die weiterhin nicht nur den laufenden Betrieb sicherstellt, sondern auch langfristig Investitionen in die Lebensqualität unserer Gemeinde ermöglicht. Als Bürgermeister ist mir eine verantwortungsvolle Haushaltsplanung wichtig, damit Kusterdingen weiterhin zukunftsfähig und lebenswert bleibt.

Durch die Förderung von lokalen Unternehmen, die Ansiedlung innovativer Betriebe sowie die intensive Pflege unserer oft seit vielen Jahren bereits ansässigen Unternehmen und durch die Schaffung eines attraktiven Geschäftsumfeldes werde ich als Bürgermeister den Gewerbestandort unserer Gemeinde stärken.

Mein Ziel ist es, auch auf diese Weise dauerhaft einen kommunalen Einnahmenüberschuss zu erwirtschaften. Dieser soll gezielt dazu dienen, strategische Rücklagen zu bilden und gleichzeitig finanzielle Spielräume für zukunftsrelevante Investitionen zu eröffnen. Dabei werde ich auch den Dialog mit der lokalen Wirtschaft intensivieren, um Bedürfnisse und Potenziale besser zu verstehen und zu nutzen.

Ohne Land, Bund und EU wird es nicht gehen. Als Bürgermeister werde ich intensiv im Bereich der Finanzmittelbeschaffung dafür arbeiten, dass unsere Härten-Gemeinden etwa bei Förderprogrammen weiterhin gut abschneiden. Gleichzeitig werde ich etwaige Fördermittel mit Blick auf deren Co-Finanzierungsauflagen immer auch auf unseren kommunalen Bedarf, auf deren Wirtschaftlichkeit sowie auf deren Nachhaltigkeit prüfen. Denn es gilt: Nicht jede Investition ist gleich.

Damit unsere Bürgerinnen und Bürger auch künftig von einer leistungsfähigen kommunalen Infrastruktur profitieren, müssen wir unser kommunales Anlagevermögen kontinuierlich modernisieren. Zukunftsfähigkeit entsteht durch verlässliche Investitionen und eine vorausschauende Finanzpolitik. Unserer Gemeinde stehen ab sofort 5,735 Millionen Euro aus einem Bundesförderprogramm für investive Infrastrukturmaßnahmen zur Verfügung. Diese Mittel werde ich gemeinsam mit dem Gemeinderat verantwortungsvoll prüfen und gezielt für nachhaltige, wirtschaftlich sinnvolle und zukunftsorientierte kommunale Investitionen einsetzen.

Miteinander auf den Härten- Generationengerechte Finanzen heißt für mich:

DIENSTLEISTUNGS- ORIENTIERTE UND ZUKUNFTSFÄHIGE VERWALTUNG

DIENSTLEISTUNGSORIENTIERTE UND ZUKUNFTSFÄHIGE VERWALTUNG

mobilitaet

Als Bürgermeister möchte ich eine Verwaltungskultur etablieren, die sich als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger versteht und die im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und vorhandenen Ermessensspielräume ermöglicht, statt verhindert. Ich sehe die Verwaltung als verlässlichen Partner des Ehrenamts und möchte gemeinsam tragfähige Lösungen für komplexe Herausforderungen entwickeln. Bürokratische Hürden werde ich, wo immer rechtlich möglich, kritisch überprüfen und abbauen.

Gleichzeitig ist eine leistungsfähige und funktionierende Gemeinde ohne die wertvolle Arbeit unserer Rathausmitarbeiterinnen und Mitarbeiter undenkbar. Als Bürgermeister verstehe ich mich als Chef und Coach eines Teams. Ich möchte eine sichtbare Anerkennungs- und Wertschätzungskultur etablieren, die Vertrauen und Sicherheit schafft und zugleich Eigenverantwortung und Eigenständigkeit fördert.

Eine gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ämtern unserer Verwaltung ist entscheidend für effizientes Arbeiten und erfolgreiches Verwaltungshandeln. Als Bürgermeister werde ich die ämterübergreifende Kooperation gezielt stärken. Eine enge, verlässliche und vor allem ehrliche Kommunikation mit den Ortsvorstehern sowie mit den Gemeinde- und Ortschaftsräten ist mir dabei ein besonderes Anliegen. Die jedem unserer Ortsteile jährlich zur Verfügung gestellten Ortsteilmittel werde ich auch künftig beibehalten.

Als Rathaus-Chef stehe ich für eine zeitgemäße Verwaltung. Ich möchte daher, wo nötig, Verwaltungsprozesse schneller, effizienter und serviceorientierter gestalten.

Aus meiner beruflichen Erfahrung als Geschäftsführer hat sich gezeigt, dass die richtigen Modernisierungsmaßnahmen einen wertvollen Beitrag leisten können, Abläufe zu vereinfachen, Mitarbeitende zu entlasten und so auch dem zunehmenden Fachkräftemangel in den Kommunen wirksam zu begegnen.

Solche möglichen internen Anpassungen bekommen die Bürgerinnen und Bürger „draußen“ in der Regel gar nicht mit und die bestehenden Rathausdienstleistungen, sowohl im Rathaus, als auch in den Teilort-Rathäusern, werden für die Bürgerinnen und Bürger weiter auch analog bestehen bleiben. Keiner wird abgehängt werden, vielmehr werden wir alle mitnehmen.

Ich stehe für eine zielgerichtete Bürgerbeteiligung, die Betroffene zu Beteiligten macht. Das bedeutet für mich, Bürgerinnen und Bürger frühzeitig und konkret in Entscheidungsprozesse einzubeziehen- etwa durch Bürgerdialoge, Workshops oder projektbezogene Beteiligungsformate. Bürgernahe Kommunalpolitik heißt für mich, ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerschaft zu haben und anstehende Projekte sowie politische Entscheidungen verständlich, transparent und frühzeitig zu kommunizieren. Als Bürgermeister stehe ich für gelebte Bürgernähe- so, wie ich sie bereits im Rahmen meines Wahlkampfes praktiziere.

Die Gemeinde Kusterdingen verfügt über ein enormes Potenzial und eine sehr engagierte Bürgerschaft. Dieses Potenzial möchte ich künftig stärker nutzen, indem wir vorhandene Kompetenzen vor Ort gezielt einbinden.

Miteinander auf den Härten- dienstleistungsorientierte und zukunftsfähige Verwaltung heißt für mich:

AKTIVE WIRTSCHAFTS- FÖRDERUNG

AKTIVE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

Als Bürgermeister ist Wirtschaftsförderung für mich Chefsache. Die Gewerbestruktur auf den Härten ist seit vielen Jahren geprägt von einer starken Basis kleiner und mittelständischer Betriebe: Handwerksunternehmen, Industriezulieferer, produzierendes Gewerbe, Dienstleistungsbetriebe sowie landwirtschaftliche Betriebe. Diese gewachsene und mit der Gemeinde oft über Jahrzehnte verbundene Wirtschaftsstruktur möchte ich gezielt stärken und weiterentwickeln. Die ansässigen Unternehmen sind das Rückgrat der lokalen Wertschöpfung.

Ich werde aktiv auf die Unternehmen auf den Härten zugehen, ihre Anliegen ernst nehmen und gemeinsam mit ihnen tragfähige Lösungen erarbeiten. Denn nur wenn wir unsere Ziele und Herausforderungen gegenseitig kennen, können wir einen erfolgreichen gemeinsamen Weg gestalten.

Ein stabiler Haushalt braucht eine breite wirtschaftliche Basis. Deshalb werde ich gemeinsam mit dem Gemeinderat prüfen, wie wir innovative Unternehmen- etwa aus der Biotechnologie und Medizintechnik- gezielt für eine Ansiedlung auf den Härten gewinnen können, orientiert am Erfolgsmodell des Technologieparks Tübingen-Reutlingen in Mark-West.

Durch eine aktive Ansprache, verlässliche Rahmenbedingungen und eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung wollen wir innovative Unternehmen für unsere Gemeinde gewinnen.

Unsere hervorragende Lage zwischen der Universitäts- und Forschungsstadt Tübingen und der Industriestadt Reutlingen bietet dafür ideale räumliche Voraussetzungen. Dieses Innovationspotenzial möchte ich gemeinsam mit allen relevanten Akteuren konsequent nutzen. Dabei werde ich auch mein gewachsenes Netzwerk aus meinen bisherigen beruflichen Stationen im Landtag sowie als Geschäftsführer und in der Zusammenarbeit mit benachbarten Oberbürgermeistern gezielt einbringen, um Kusterdingen bestmöglich zu positionieren.

Mit mir wird Kusterdingen eine unternehmernahe Kommune sein.

Unsere Gewerbetreibenden verdienen die volle Unterstützung unserer Dorfgesellschaft- denn Wertschöpfung soll vor Ort bleiben.

Miteinander auf den Härten- aktive Wirtschaftsförderung heißt für mich:

Termine zur Bürgermeisterwahl

Termine zur Bürgermeisterwahl

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